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112. Wieso stehe ich mir selber so hart im Weg?

Das Thema zeigt sich gerade

Heute habe ich mir überlegt, dass ich mal ganz frei rede, weil das etwas wieder ist, was mich persönlich gerade sehr stark beschäftigt. Ich frage mich seit Tagen, warum ich mir selber so hart im Weg stehe. Zum einen hat mich auf das Thema tatsächlich einer Klientin gebracht. Aber zum anderen zeigt sich das bei mir gerade so stark und das ist ja oft so, dass uns dann die Themen überall begegnen, die gerade dran sind.

Eigentlich will ich es ja

Ich habe mich entschieden, in die Sichtbarkeit und komplett in die Selbstständigkeit mit Mama Speziale zu gehen. Habe ja zum 1. März 2022 gekündigt und kümmere mich dann nur noch um mein Herzensprojekt, um mein Herzensbusiness. Zusätzlich habe mich auch entschieden, noch ein weiteres Programm, also ein Mentoring, zu machen, bei dem es um die Fülle geht. Und zwar in jedem Bereich: Sei es Beruf, sei es Familie, sei es Geld oder auch Partnerschaft. Und ich merke, wie ich halt immer wieder so richtig hart stocke. Da ist immer wieder etwas in mir, was dann sagt: „Nee, das brauchst du doch jetzt nicht. Ach, das passt doch so. Lehn dich noch mal zurück, entspann dich. Mach mal ein bisschen Pause. Hast ja jetzt schon so viel gemacht.“ Aber es fühlt sich für mich irgendwie nicht so an, als wäre ich wirklich erschöpft. Da ist etwas anderes. Da zieht mich einfach immer wieder etwas zurück. Betrachten wir es mal ganz nüchtern: Ich habe mich entschieden, in die Vollen zu gehen, rauszugehen, mich dir komplett zu zeigen sozusagen. Damit du auch sehen kannst, wie ich dich unterstützen kann. Wie wir gemeinsam dein Leben auf jeden Fall auch verbessern können. Und etwas in mir ist dann so stark und will das einfach nicht. Das ist so krass und für mich teilweise nicht greifbar.

Habe das richtige Umfeld

Und ich bin so dankbar für dieses Fülle-Programm und dass meine Mentorin so ist, wie sie ist. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, immer ehrlich alles zu sagen und nicht locker zu lassen. Ich sage mal, sie tritt mir immer wieder liebevoll in den Hintern. Und genau das brauche ich auch. Ich brauche Ehrlichkeit, ich brauche jemanden, der mich nach vorne bringt, jemanden, der mich weiterbringt. Es gibt halt Situationen im Leben, da können wir gar nicht alleine durch. Da ist mal jemand nötig, der/die uns einfach mal an die Hand nimmt oder uns wach macht und sagt: „Hey, was machst du denn da gerade? Was soll das?
Komm doch mal klar. Was geht ab bei dir gerade?“ Und das tut meine Mentorin immer wieder und für mich war das so ein Aha-Erlebnis.

Ich selber predige ja immer ganz oft: „Pass auf, dein altes Ich kommt immer wieder. Dein altes Ich zieht dich immer wieder zurück.“ Und dann hat sich mein altes Ich grade bei mir so krass gemeldet. Und ich bin gerade so unachtsam, weil ich einfach wirklich sehr sehr viel zu tun habe, dass ich mich einfach in dieses alte Ich habe reinfallen lassen. Was ich damit sagen will, ist, es ist teilweise gar nicht möglich, selber seinen blinden Fleck zu sehen. Und genau dafür brauchst du das richtige Umfeld. Und ich habe es aber geschaffen. Ein „Ort“, an dem genau so etwas abgefangen wird, dass ich ganz offen reden kann und sagen kann: „Hey, ich falle grade irgendwie voll nach hinten. Ich habe das Gefühl, ich bin total überarbeitet, wobei sich das gar nicht so anfühlt. Also irgendwas ist da, was mich total bremst, was mich nicht in meine wahre Größe, in mein wahres Potenzial gehen lässt. Und ich weiß einfach nicht, was das ist.“ Und dann sitzt dir jemandem gegenüber, der mich einfach spiegelt und sagt: „Ja, das ist dein altes Ich, was nicht gehen will, weil’s grade merkt, dass du den nächsten Schritt machst, also wieder nach vorne, noch eine Stufe höher. Das alte Ich will aber nicht sterben, deswegen macht das gerade alles, um dich daran zu ja hindern, diesen Schritt zu machen.“

Das alte Ich manipuliert natürlich auch

Und dann passieren auch einfach Dinge. Dieses alte Ich ist einfach so dermaßen stark, dass ich mir einfach unbewusst Situationen kreiere, die mich noch mehr daran hindern, in mein neues Ich zu gehen. Zum Beispiel, dass ich dann einfach in der Küche meinen Espressokocher umschmeiße und der ganze Kaffee aufm Boden landet. Oder letztens habe ich meine Wasserflasche hier direkt am Arbeitsplatz auf meine Tastatur umgekippt. Klar kann man auch sagen: Ja, passiert mal. Aber wenn du wirklich bewusst durchs Leben gehst, dann ist das so klar für dich, das ist das alte Ich ist. Bzw. wird es dir immer klarer, je mehr du dich damit beschäftigst.

Finde den Weg daraus

Und der Weg daraus ist, dass du das erst mal wahrnimmst und dich immer wieder jeden Tag neu für dein neues Ich entscheidest. Sieh einfach dein neues Ich wie ein Kleidungsstück. Das könnte ein ganz schöner Pullover oder ein wunderschönes Kleid sein. Du stehst jeden Morgen auf, und auch wenn es sich beschissen anfühlt, wenn du keinen Bock hast und dir denkst: „Boah, nee, heute nicht! Heute mache ich einfach mal nichts.“. Genau dann solltest du erst recht dein neues Kleidungsstück überwerfen. Verstehe mich da nicht falsch. Auszeit muss sein, aber wenn du merkst, dass du gerade kurz davor stehst, einen krassen Schritt nach vorne zu gehen, eine Stufe höher zu steigen, dann mach es auch. Stehe morgens auf, nimm dein wunderschönes Kleid, was dein neues Ich ist sozusagen und ziehe es einfach drüber. Entscheide dich dafür, entscheide dich für dich. Gehe für dich.

Interessanterweise habe ich letzte Woche, durch einen Zufall, Jump von Madonna, also das Lied, wiedergefunden. Sie singt „You’re ready to jump“ und das höre ich seitdem in Dauerschleife. Nur Spaß, aber schon recht häufig. Natürlich laut mit Kopfhörern. Und ich gehe da durch. Halte meinem alten Ich stand. Das darf gerne gehen. Es ist jetzt vorbei. Es ist jetzt an der Zeit, Platz zu machen für das neue Ich.

Den blinden Fleck sehen

Ich kenne wenige Menschen, die es tatsächlich alleine schaffen, diesen Weg durchzugehen. Wenn du das alleine machen willst, darfst du da wirklich täglich meditieren und immer wieder sehr achtsam sein und dich beobachten. Und ich denke, da haben die meisten von uns im Alltag gar nicht den Fokus drauf. Deswegen ist es so wichtig, dass du dir ein Umfeld schaffst, welches dir deine blinden Flecke immer wieder zeigt. Und auch dass du Menschen um dich hast, die dich pushen, die dich sehen, die dir sagen: „Hey, du bist eine großartige Frau. Du du bist eine großartige Mama. Du machst das so toll. Halte durch. Es ist nicht mehr weit.“. Menschen, die dich immer wieder daran erinnern, dass du dich entschieden hast für dich zu gehen und deine wahre Größe, dein wahres Potential zu leben. Denn was anderes kommt gar nicht in die Tüte für eine Mama Speciale!

Du hast die Verantwortung

Vor allen Dingen darfst du ja auch die Verantwortung unseren Kindern gegenüber nicht vergessen.
Wenn du immer wieder in dein altes Ich zurückfällst, was zeigst du denn deinem Kind/deinen Kindern damit? „Wenn es etwas schwieriger wird, dann gib lieber auf?“ Oder „Ach nee, es lohnt sich nicht, dich für dich einzusetzen oder dir das selber zu schenken?“
Das ist ja nicht das, was wir wollen, oder? Also eine Mama Speciale möchte ihrem Kind/ihren Kindern einen ganz anderen Weg zeigen und dass wir einfach alles schaffen können, wenn wir dranbleiben. Denn wir sind es uns auch wert. Wir sind einfach so kostbare Wesen. Wir haben es leider nur verlernt, das zu fühlen und das zu sehen.

Du bist nicht allein

Lasst uns gemeinsam jetzt mal hinschauen, wie wir aufhören, uns selbst im Wege zu stehen und uns selbst immer wieder ein Bein zu stellen sozusagen. Wenn du manchmal zurückfällst, ist es kein Problem. Aber erinnere dich immer wieder dran, wofür du das machst und dass du es für dich tust und für deine kleine Familie. Und dann wird sich ein ganz, ganz wundervolles Leben zeigen. In Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Und natürlich auch in der Selbstliebe. Und klar gibt es auch mal beschissene Tage. Aber liegt an dir, hier zu schauen, wie gehst du damit um. Willst du darin verharren und immer wieder anderen die Schuld geben? Das ist einfach nicht der Weg da raus. Der Weg ist: Manchmal auch die Arschbacken zusammenzukneifen und einfach durchgehen oder springen.

Merkst du gerade dein altes Ich? Das kann sich auch durch Angst zeigen. Wenn du also merkst, dass du dir immer wieder im Wege stehst, dass du irgendwie nicht weiterkommst, nicht vorankommst. Und wenn du merkst, dass du schon so lange probierst, alleine hier rauszukommen und irgendwie schaffst du das nicht oder es geht nur so langsam und mühselig voran, dann bitte, bitte, bitte: Lass mich deine Begleitung sein. Dann schreib mir! Mach hier einen Termin mit mir! Und lasst uns gemeinsam schauen, wie weit ich dich unterstützen kann, unterstützen darf. Das, was ich dir zeige, ist wirklich eine Abkürzung. Du musst das nicht alles alleine machen. Das ist gar nicht nötig. Ich habe das alles alleine gemacht, bin da schmerzvoll alleine durchgegangen und weiß, was du gerade durchmachst. Weiß, was du fühlst.

Lass mich deine Stütze, dein Fels in der Brandung sein. Lass mich dich hier auffangen. Dir immer wieder Mut zusprechen. Dich auch immer wieder liebevoll in den Hintern zu treten. Ich bin für dich da. Ich bin wertfrei und du darfst einfach sein, wie du bist. Das ist ganz wichtig, denn ja, wir sind alle ganz ganz wunderbar, so wie wir sind. Und lass uns gemeinsam die Welt verbessern, dass wir unsere Kinder ganz frei in die Welt entlasten bzw. schicken können, denn die haben das auch verdient. Und ich schicke dir, wie immer, ganz viele entspannte Zeit und ganz viel Liebe.

Shownotes

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Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst und mir bei iTunes eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller „Mamas Speciale“ werden und gemeinsam wachsen dürfen.

Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale

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